Startgeldversicherung: Lohnt sich das?

Du hast dich zu einem Marathon angemeldet, gut trainiert und dann verletzt du dich. Ärgerlich. Das Hotel kann man stornieren, aber das Startgeld ist weg. Kaum ein Laufveranstalter zahlt bei Nichtantritt das Startgeld zurück. Auch die Möglichkeit, den Start an einen anderen Läufer zu übertragen, gibt es nur selten.

Die Versicherung HanseMerkur bietet für solche Fälle eine Startgeldversicherung an. Für 25 Euro im Jahr sind alle Startgelder bis zu einer Höhe von 500 Euro abgesichert, ohne Selbstbehalt. Wenn man aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, Schwangerschaft, Tod oder Arbeitslosigkeit einen Lauf absagen muss, ersetzt die Versicherung das Startgeld. Versichert sind auch Fälle, in denen man aufgrund nichtbestandener Prüfungen, Schäden am Eigentum oder einer Verspätung eines Verkehrsmittels nicht am Lauf teilnehmen kann.

Ist der Fall eingetreten, muss man bei der Versicherung die Anmeldebestätigung und den Zahlrungsnachweis, z.B. einen Kontoauszug, einreichen. Eine Bestätigung des Veranstalters, dass man nicht gestartet ist, muss man nicht vorlegen. Aber die Versicherung kann natürlich leicht online überprüfen, ob man in der Ergebnisliste steht. Außerdem benötigt man noch einen Nachweis über den Grund der Verhinderung. Im Falle einer Krankheit oder einer Verletztung ist dies eine Bescheinigung des Arztes, die unbedingt den ICD-Code der Diagnose enthalten muss.

Als Bonus ist auch noch eine Sportgepäck-Versicherung enthalten. Wenn einem auf der Reise die Ausrüstung geklaut wird oder der Koffer von der Fluggesellschaft an den falschen Ort geschickt wird, bezahlt die Versicherung Ersatzkäufe von bis zu 500 Euro.

Mit 25 Euro pro Jahr ist der Preis dieser Versicherung recht günstig. Wenn man z.B. sechs Wochen Laufpause einlegen muss und in dieser Zeit sechs Läufe gebucht hat, erhält man das Startgeld für alle diese Läufe ersetzt, bis zu einer Höhe von insgesamt 500 Euro. Das mindert den finanziellen Schmerz doch erheblich.

Hier geht es zu dem Angebot.

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